Selbstständiges und entdeckendes Lernen
Projekte fördern selbstständiges und entdeckendes Lernen, Lebensnähe und Praxisorientierung und ermöglichen eine tiefere Beschäftigung mit einem Thema, das die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Interessen wählen.
Jede Klasse führt mehrmals im Jahr Projekte zu den verschiedensten Themen durch, in denen selbstverständlich fachübergreifend gearbeitet wird. Viermal im Jahr gibt es klassenübergreifende Projektwochen.
Vom Feuchtbiotop bis zur Apfelernte
Den ganzen Vormittag lang Projekte! Die Wahl fällt so manchem schwer, da es klassenstufenübergreifend so viele interessante Gruppen gibt.
Beispiel der Angebote einer Projektwoche:
- Erkundung von Feuchtbiotopen
- Kennenlernen von einheimischen Vögeln, Wanderung mit einem Vogelkundler und Anbringen von Nistkästen im Wald
- Ernten und verarbeiten: Besuch auf einem Bauernhof des Friedfertigen Landbaus, Mitarbeit beim Ernten und anschließendes Verarbeiten in der Schulküche, z.B. Marmelade kochen, Apfelkuchen backen...
- Mithilfe bei Apfelernte und Weinlese
- Wanderritt mit unseren Pferden durch den Spessart
- Malen und Zeichnen in freier Natur
- Abenteuer im Wald
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Von Zuckerwasser und lügender Suppe
Zum Einstieg hält der bekannte Publizist Siegfried Pater einen Vortrag mit dem Titel »Vom Coca-Cola Imperium und der McDonaldisierung unserer Gesellschaft«. Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen hören mit viel Interesse zu und staunen über die weitreichenden Folgen der globalen Ausbreitung von Fast Food - Ketten.
Am darauffolgenden Tag teilen sich die Jugendlichen in die von ihnen gewählten Gruppen auf, um sich weiter mit Ernährungsfragen in verschiedenster Weise auseinander zu setzen:
- Interviews mit Straßenpassanten zum Thema Essgewohnheiten
- Gestaltung von Collagen/Wandzeitung
- Besuch in einem Fair Trade - Shop
- Besichtigung eines McDonalds Stores mit Analyse des Werbematerials
- Chemische Experimente und Analysen mit Coca Cola und Burgern
- Zubereitung selbstgemachter VeggiBurger
- Einstudierung eines Regenwald-Theaters
Am dritten Tag berichtet eine Ernährungswissenschaftlerin über zu kennzeichnende und nicht zu deklarierende Zusatzstoffe in unserer Nahrung, so genannte technische Hilfsmittel und mögliche gesundheitliche Folgen. Mit Dankbarkeit geht danach manch einer zum Mittagessen, das bei uns täglich frisch aus natürlichen und gesunden Zutaten für alle gekocht wird.





