Das komplexe Thema Klimawandel und Klimaschutz sollte kindgemäß und handlungsorientiert bearbeitet werden. Also wählten wir die Form der Projektarbeit in klassenübergreifenden Kleingruppen. Natürlich sollten die Schüler dabei praktische Wege zum Klimaschutz für jedermann kennen lernen und deren Durchführung ausprobieren können. Klimawandel an regionalen Beispielen zeigten wir an Naturschutzgebieten im Spessart auf, damit die Schüler sich ein Bild davon machen konnten, dass es früher in Europa auch Urwälder gab. Sie beschäftigten sich mit der Entwicklung der Nutzung der heimischen Umgebung von der naturnahen Kulturlandschaft bis zur industriellen Landwirtschaft. Die Kinder verstanden, dass diese extrem betriebene Landwirtschaft Rohstoffe wie Wasser verschwendet und die Fruchtbarkeit des Bodens zerstört. Vor diesem Hintergrund wird eine andere Art des Landbaus, nämlich die kontrolliert ökologische, dringend erforderlich. Deshalb ist es wichtig, beim Lebensmitteleinkauf kontrolliert ökologische Produkte aus der Region zu bevorzugen und den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren.
Hier beschäftigte sich eine Projektgruppe mit umweltfreundlichem Kochen und gestaltete ein sehr ansprechendes Kochheft zum Verkauf beim Adventsfest, um diese Möglichkeit einem größeren Publikum anzubieten.
Auch die Ressourcen schonende Möglichkeit des Recycling wurde in einem Projekt aufgegriffen: Aus Altpapier wurde Schreibpapier hergestellt, nebenbei erhielten die Schüler die Hintergrundinformationen, wie dadurch die tropischen Urwälder als Sauerstoffumwandler und der Trinkwasservorrat der Erde erhalten bleiben.
Ein besonderes Highlight war die Dokumentation der Klasse M9 anlässlich des bundesweiten Wettbewerbes zur politischen Bildung. Die Schüler erklärten, warum es aus Klimaschutzgründen sinnvoll ist, den Fleischkonsum zu reduzieren und stellten Alternativen wie fleischfreie Wochentage („Veggie Day“) vor.
Schüler verkaufen vegetarische Burger