Als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet
Mainpost, 11.10.2011
ESSELBACH
Als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet
Esselbacher Privatschule „Lern mit mir“
(hr) Bayerische Schulen sind Denkwerkstätten der Umweltbildung. Das betonte Umweltminister Markus Söder bei der Verleihung der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ an 56 fränkische Schulen. Darunter war auch die Privatschule „Lern mit mir“ aus Esselbach.
Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten Schulen, die selbst entwickelte Projekte zu Themen wie biologische Vielfalt, Klima- oder Umweltschutz und Nachhaltigkeit durchführen. Die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ ist eine Ausschreibung der Europäischen Umweltbildungsstiftung.
An der Esselbacher Privatschule wurde das komplexe Thema Klimawandel und Klimaschutz kindgemäß und handlungsorientiert bearbeitet in klassenübergreifenden Kleingruppen. Dabei sollten die Schüler praktische Wege zum Klimaschutz für jedermann kennenlernen und deren Durchführung ausprobieren können. Klimawandel an regionalen Beispielen wurden ihnen aufgezeigt an Naturschutzgebieten im Spessart. Ein besonderes Highlight war die Dokumentation der Klasse M9 anlässlich des bundesweiten Wettbewerbs zur politischen Bildung. Die Schüler erklärten, warum es aus Klimaschutzgründen sinnvoll ist, den Fleischkonsum zu reduzieren, und stellten Alternativen wie fleischfreie Wochentage („Veggie Day“) vor.
Handlungsfeld Biodiversität: Die Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Klasse können durch das Erkunden der verschiedenen Lebensräume Tiere und Pflanzen in ihrer heimischen Umgebung kennen, pflegen und schätzen lernen.
„Für Umweltschutz gibt es kein Mindestalter. Die kreativen Vorschläge der Schülerinnen und Schüler zeugen von großem Erfindergeist - das brauchen wir für die Energiewende“, so der Umweltminister.
Weitere 71 südbayerische und oberpfälzische Schulen werden Anfang November in München ausgezeichnet. Insgesamt 127 Schulen erhalten somit im Schuljahr 2011/2012 die Auszeichnung.
Feuerwehrübung
03.10.2011, Main-Spessart
Acht Feuerwehren und drei vermisste Lehrer
(öhl) Feueralarm in der Esselbacher Privatschule „Lern mit mir“: Außer dem Brand wurden der Integrierten Leitstelle in Würzburg auch drei vermisste Lehrkräfte im ersten Obergeschoss gemeldet. Die Leitstelle löste unverzüglich Alarm für sieben umliegende Wehren aus. Bereits nach kurzer Zeit fanden sich 66 Feuerwehrkräfte aus Kredenbach, Esselbach, Steinmark, Oberndorf, Bischbrunn, Marienbrunn und Glasofen auf dem Schulgelände ein.
(öhl) Feueralarm in der Esselbacher Privatschule „Lern mit mir“: Außer dem Brand wurden der Integrierten Leitstelle in Würzburg auch drei vermisste Lehrkräfte im ersten Obergeschoss gemeldet. Die Leitstelle löste unverzüglich Alarm für sieben umliegende Wehren aus. Bereits nach kurzer Zeit fanden sich 66 Feuerwehrkräfte aus Kredenbach, Esselbach, Steinmark, Oberndorf, Bischbrunn, Marienbrunn und Glasofen auf dem Schulgelände ein.
Einsatzleiter Jan Eichner, Kreisbrandmeister, hatte sich im Übungsfall bei der Wasserversorgung für die längeren Wegstrecken in der Michelriether Straße und der Hauptstraße entschieden, um einen ungehinderten Verkehr auf der Hauptstraße zu gewährleisten. Im Ernstfall würde die Versorgung aus dem Überflurhydrant am Esselbacher Feuerwehrgerätehaus erfolgen. Für die Löschwasserversorgung waren die Steinmarker verantwortlich, unterstützt von Marienbrunn und Glasofen.
Menschenrettung, Atemschutzgeräteüberwachung und Innenangriff übernahmen die Wehren aus Esselbach und Oberndorf. Als Helfer vor Ort richteten sie auch eine Sammelstelle für Verletzte ein. Die Bischbrunner Wehr stellte im Außenangriff die Brandbekämpfung im hinteren Gebäudebereich sicher.
Für absolut realistische Einsatzbedingungen für die Atemschutzgeräteträger sorgte Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein mit einer Nebelmaschine. Sie mussten die drei vermissten Lehrkräfte, schon bewusstlos und vom KBI gekonnt mit Make-up versehen, aus dem „verrauchten Obergeschoss“ retten.
KBI Werrlein zeigte sich im Anschluss äußerst zufrieden, dass alle Aufgaben sachgerecht gelöst wurden. KBM Eichner war erfreut, dass die Planung der Alarmübung perfekt umgesetzt werden konnte, nicht zuletzt dank des problemlosen Zusammenwirkens aller Wehren.
Schulleiter Christopher Preuss war angenehm überrascht vom disziplinierten und ernsthaften Ablauf der Alarmübung. Er bedankte sich bei den erschöpften Wehrleuten mit ausreichend „Löschwasser“ für die trockenen Kehlen, Esselbachs Bürgermeister Klaus Hofmann steuerte eine kräftigen Brotzeit bei.
Quelle: mainpost.de
Artikel: http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Acht-Feuerwehren-und-drei-vermisste-Lehrer;art776,6356905
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Auszeichnung "Umweltschule in Europa 2010"
Auszeichnung „Umweltschule in Europa 2010“
Staatsminister Dr. Markus Söder zeichnete am 8. November 2010 in Nürnberg die Privatschule LERN MIT MIR im Universellen Leben als „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2009/2010“ aus. Die Esselbacher Schule, die ihr Umweltengagement aus der Lehre des Jesus von Nazareth ableitet, wurde bereits das vierte Jahr in Folge prämiert. Mit ihren Wettbewerbsbeiträgen zum Thema „Biodiversität“ sowie zum Landesthema „Klimawandel und Klimaschutz“ erreichte sie die höchste Kategorie mit drei Sternen.
Schulleiter Christopher Preuß und eine Abordnung von Schülern bekamen von Umweltminister Dr. Söder und von Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz die Umwelt-Fahne, eine Urkunde und einen Briefstempel „Umweltschule in Europa 2010“ überreicht.
Am nächsten Tag kamen alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse zu einer kleinen Feier in der Eingangshalle zusammen, um die neue Umwelt-Fahne aufzuhängen. Die Schülervertreter, die in Nürnberg dabei gewesen waren, berichteten der Schulgemeinschaft von der Auszeichnung durch den Umweltminister.
Projekte: Klimaschutz und Biodiversität
Um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“ zu erhalten, muss eine Schule zwei Projekte zum Thema Umwelt oder Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Jury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbund für Vogelschutz vorstellen.
Die Mädchen und Jungen der Privatschule LERN MIT MIR im Universellen Leben informierten sich in einer klassenübergreifenden Projektwoche und in mehreren Klassenprojekten über die Ursachen und Folgen des Klimawandels, aber auch darüber, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Die Neuntklässler stellten mit einer Dokumentation zum Thema Klimaschutz dar, dass jeder einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, indem er den Fleischkonsum einschränkt oder Vegetarier wird.
Zum Thema „Biodiversität“, also Artenvielfalt, errichtete eine Schülergruppe ein Steinbiotop. Andere Schülerteams erkundeten Biotope wie Hecken, Feuchtwiesen und naturnahe Bachläufe. Besonders beliebt waren das Biberprojekt und die Untersuchungen des Heinrichsbachs auf seine Gewässergüte. Auf einem Gnadenhof half eine Schülergruppe bei der Versorgung der Damwildherde. Die ganze Schule erwirtschaftete durch anerkannte Schülerfirmen und durch den Verkauf von selbst gemachten Plätzchen und Schmuckgegenständen für die zwei Paten-Tiere aus dieser Herde zudem die Verpflegung für ein ganzes Jahr.
Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung
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Main Post Artikel:
19.11.10 ESSELBACH
Drei Sterne für „Umweltschule“
Privatschule „Lern mit mir“ wurde das vierte Jahr hintereinander ausgezeichnet
* Auszeichnung vom Umweltminister: Schulleiter Christopher Preuß (hinten, links) und eine Abordnung von Schülern bekamen von Dr. Markus Söder die Umwelt-Fahne, eine Urkunde und einen Briefstempel „Umweltschule in Europa 2010“ überreicht.
Auszeichnung vom Umweltminister: Schulleiter Christopher Preuß (hinten, links) und eine Abordnung von Schülern bekamen von Dr. Markus Söder die Umwelt-Fahne, eine Urkunde und einen Briefstempel „Umweltschule in Europa 2010“ überreicht.
Foto: Privatschule LERN MIT MIR
(mk) Umweltminister Dr. Markus Söder zeichnete in Nürnberg die Esselbacher Privatschule „Lern mit mir“ als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda-21-Schule 2009/2010“ aus. Die Esselbacher Schule, die ihr Umweltengagement aus der Lehre des Jesus von Nazareth ableitet, wurde bereits das vierte Jahr in Folge prämiert. Mit ihren Wettbewerbsbeiträgen zum Thema „Biodiversität“ sowie zum Landesthema „Klimawandel und Klimaschutz“ erreichten sie die höchste Kategorie mit drei Sternen.
Schulleiter Christopher Preuß und eine Abordnung von Schülern bekamen von Minister Söder sowie Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz die Umwelt-Fahne, eine Urkunde und einen Briefstempel „Umweltschule in Europa 2010“ überreicht.
Am nächsten Tag kamen alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse zu einer kleinen Feier in der Eingangshalle zusammen, um die neue Umwelt-Fahne aufzuhängen. Die Schülervertreter, die in Nürnberg dabei gewesen waren, berichteten der Schulgemeinschaft von ihrem aufregenden Tag.
Um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ zu erhalten, muss eine Schule zwei Projekte zum Thema Umwelt oder Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Jury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des Landesbundes für Vogelschutz vorstellen.
Ein Beitrag zum Klimaschutz
Die Mädchen und Jungen der Privatschule „Lern mit mir“ informierten sich in einer klassenübergreifenden Projektwoche und in mehreren Klassenprojekten über die Ursachen und Folgen des Klimawandels, aber auch darüber, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Die Neuntklässler stellten mit einer Dokumentation dar, dass jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, indem er den Fleischkonsum einschränkt oder Vegetarier wird.
Zum Thema „Biodiversität“, also Artenvielfalt, errichtete eine Schülergruppe ein Steinbiotop. Andere Schülerteams erkundeten Biotope wie Hecken, Feuchtwiesen und naturnahe Bachläufe. Besonders beliebt waren das Biberprojekt und die Untersuchungen des Heinrichsbachs auf seine Gewässergüte.
Auf einem Gnadenhof half eine Schülergruppe bei der Versorgung der Damwildherde. Die ganze Schule erwirtschaftete durch anerkannte Schülerfirmen und den Verkauf von selbst gemachten Plätzchen und Schmuckgegenständen für die zwei Patentiere aus dieser Herde zudem die Verpflegung für ein ganzes Jahr.
Link: http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Drei-Sterne-fuer-bdquo-Umweltschule-ldquo-;art776,5831849
Erfolg bei Quali und Mittlerer Reife
Privatschule LERN MIT MIR:
„Wir wurden hier auf das Leben gut vorbereitet“
Erfolg bei Quali und Mittlerer Reife
Bei einer großen Abschlussfeier mit Zeugnisübergabe in der Esselbacher Spessarthalle gratulierte die Privatschule LERN MIT MIR am letzten Mittwoch den Absolventen der 9. und 10. Klasse. Alle 16 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse haben die Mittlere Reife bestanden – mit einem Notendurchschnitt von 2,5. Eine Schülerin erreichte sogar die Traumnote von 1,0 bei der Mittleren Reife. Von den 20 Neuntklässlern haben drei den Erfolgreichen Hauptschulabschluss erreicht, ganze 17 Schüler haben den Qualifizierenden Abschluss mit dem hervorragenden Schnitt von 2,35 abgelegt. Acht Schülerinnen und Schüler haben den „Quali“ sogar mit einer „1“ vor dem Komma bestanden, eine Schülerin sogar mit der Bestnote 1,0.
Eltern, Verwandte und Freunde, alle Lehrer und Schülerinnen und Schüler aller Klassen erlebten eine vielseitige Feier, die – obwohl sie über zwei Stunden dauerte – kurzweilig und familiär wirkte. Schulleiter Christopher Preuß begrüßte alle Gäste, die Schüler und ihre Eltern im Namen der Schulgemeinschaft recht herzlich. In seiner Rede wies er darauf hin, dass die Privatschule nicht nur den Lehrstoff des aktuellen Lehrplans vermitteln will, um die Schüler zu einem guten Schulabschluss zu führen. Die Schule LERN MIT MIR hat sich zum grundlegenden Ziel gesetzt, ethisch-moralische Werte zu vermitteln, basierend auf dem Schulmotto, der „Goldenen Lebensregel“ des Jesus von Nazareth: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“. Der Schulleiter sagte: „Gerade in einer Welt, die zur Zeit so stark im Wandel ist, wo gerade in der Berufswelt nichts mehr beim Alten bleibt, sind Werte goldwert.“ Die Schulgemeinschaft vertraue darauf, dass die Absolventen an der Schule dazu auch ein gutes und passendes Handwerkzeug mit bekommen haben, so Schulleiter Christopher Preuß. „Grundlegende Werte, die im täglichen Miteinander nun konkret für die Gesellschaft angewendet werden können.“
Die ganze Schulfamilie verabschiedet die Absolventen
Die ganze Schulgemeinschaft hatte für die Neunt- und Zehnklässler ein buntes Programm zusammengestellt: Zum Auftakt spielte die 1. und 2. Klasse mit Flöten sehr melodisch den „Vogelflug“. Die 3. Klasse verzauberte mit einem Bändertanz, die 4. Klasse brachte das Gedicht „Der Reiher“ von Hoffmann von Fallersleben zur Aufführung. Kinder aus der 5. Klasse führten ein Zauberkunststück vor, welches das Publikum zum Staunen und Lachen brachte, sowie die lustige Geschichte der Vogelfamilie Lups. Die 6. Klasse tanzte einen schwungvollen Jazz Dance, die 8. Klasse begeisterte mit zwei hervorragend gespielten Sketchen: „Schule im Wandel der Zeit“ und einer Rechenaufgabe.
Dank der Neunt- und Zehntklässler
Die ganze 9. Klasse kam auf die Bühne und blickte mit einer Powerpoint-Präsentation auf ihre Zeit an der Schule seit ihrer Einschulung zurück, die 10. Klasse hatte einen selbst gedrehten Film vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler beider Jahrgänge dankten ihren bisherigen Klassenlehrern mit selbst gestalteten Plakaten und stellten fest: „Wir wurden hier auf das Leben gut vorbereitet!“ Für alle Lehrer, die sie durch die Prüfungen geführt hatten, wurden kleine individuelle Geschenke überreicht. Doch der Dank der Jugendlichen richtete sich auch an die Köchinnen, die jeden Tag neu und frisch das Mittagessen an der Schule kochen, und Hauswirtschaft und Hausmeister, die für die Wohlfühl-Atmosphäre sorgen, und natürlich an ihre Eltern, die sie während der Prüfungen unterstützten und durch ihr Leben begleiten.
Es war eine sehr feierliche, familiäre Atmosphäre, bei der so mancher auch die eine oder andere Freudenträne nicht zurückgehalten konnte.
Die Vertreterinnen des Elternbeirats Irene Kölbach, Mirenjone Reiter und Antonie Miller blickten aus Elternsicht auf die mittlerweile zehnjährige Schulzeit zurück und hoben den großen Wert des urchristlichen Schulkonzepts hervor, auf dessen Grundlage ihre Kinder zu jungen Menschen mit ethisch-moralischen Werten herangereift seien.
„Tretet ein für eine bessere Welt“
Julia Brunke, die Klassenlehrerin der 9. Klasse, blickte in ihrer Rede auf die vielen gemeinsamen Erlebnisse der letzten zwei Schuljahre zurück: drei Praktika, eine Vielzahl von Projekten, die Auszeichnung beim Wettbewerb der Bundeszentrale für Politische Bildung, den Einsatz der Mädchen und Jungen bei der Schülerwerkstatt, ihren Erfolg bei den Prüfungen und schließlich auf die verdiente Abschlussfahrt auf die Insel Sylt. Sie gab den Jugendlichen mit auf den Weg „Macht etwas aus euren vielen Talenten und Fähigkeiten! Tretet ein für eine bessere Welt, für Frieden unter den Menschen und Frieden mit den Tieren und der Natur - weil die Kraft Gottes in allen ist.“
Der Klassenlehrer der 10. Klasse, Christoph Senn, kleidete seine Abschlussrede in eine mathematische Gleichung mit mehreren gegebenen Variablen, darunter zum Beispiel die 342’686 Talente, welche die Schüler mitbrachten, errechnete den Erfolg der Schülerinnen und Schüler und wies auf humorvolle Art „mathematisch“ nach, dass die Schüler wirklich wunderbare Charaktere sind, auf die deren Eltern stolz sein können.
Nun folgte der Höhepunkt: die feierliche Zeugnisübergabe, bei der jeder Schüler und jede Schülerin viel Applaus bekam. Die Absolventen der 10. Klasse haben entweder ihren Ausbildungsvertrag bereits schon in der Tasche, viele aber gehen auf weiterführende Schulen. Die überwiegende Mehrheit der Neuntklässler bleibt noch ein Jahr an der Schule, um im nächsten Jahr die Mittlere Reife abzulegen. Ihnen allen wünschte die ganze Schulgemeinschaft alles Gute und viel Erfolg. Mit einem großen, festlichen Buffet in der Schule klang die wunderschöne Feier aus. Ab dem 1. August 2010 wird die Privatschule nicht mehr von der 5. Jahrgangstufe an Hauptschule mit M-Zug heißen, sondern offiziell als Schulform die Bezeichnung Mittelschule tragen.
Die Absolventen der 10. Klasse
Die 9. Klasse
weitere Bilder
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Projekt Klimaschutz ausgezeichnet
M9 erringt Preis zum Schülerwettbewerb zur politischen Bildung
Der Klimawandel und seine dramatischen Folgen beherrschen als brandaktuelles politisches Thema immer wieder die Medien sowie Konferenzen von Staatsmännern. Im Rahmen des alljährlichen Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung machte die Klasse M9 der Privatschule LERN MIT MIR in einer Dokumentation Vorschläge, wie auf politischer Ebene und durch das Konsumverhalten ein wirkungsvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Nun kam die erfreuliche Nachricht: Die Klasse M9 aus Esselbach gehört zu den Siegern des diesjährigen Wettbewerbs. Die Jugendlichen wurden mit einer Urkunde und einem Klassensatz Jugendbücher ausgezeichnet. Im Projekt „Klimaschutz“ wählten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Schwerpunkte zu diesem Thema aus. Diese wurden zu zweit oder zu dritt in acht Gruppen bearbeitet. Der Fächerunterricht wurde hierzu teilweise aufgelöst, so dass die Klasse mehrere Stunden am Stück im Computerraum arbeiten konnte. Jede Gruppe recherchierte in Zeitungsartikeln und im Internet und erarbeitete eine Seite für die Dokumentation.
Die Schülerinnen und Schüler waren betroffen, als sie zusammentrugen, was alles passieren kann, wenn gegen den Klimawandel nichts getan wird: Ansteigen der weltweiten Temperaturen, Schmelzen der Pole, Überschwemmungen, Ernteausfälle, Dürren, Hungersnöte, Massenflucht.
Bei ihren Recherchen stießen die Schülerinnen und Schüler auf die World Watch-Studie 2009: Diese kommt zu dem Ergebnis, dass etwa die Hälfte der menschenverursachten Treibhausgase in der Massentierhaltung und der Verarbeitung von Tierprodukten entstehen. Und sie staunten, als sie feststellten, wie viel es bringen kann, wenn nur einem Tag in der Woche kein Fleisch gegessen wird. Es ist also nicht nur wichtig, Energie zu sparen und weniger Auto zu fahren – die Ernährung spielt eine große Rolle.
Die Schlussfolgerung der Jugendlichen: Aktiver Klimaschutz ist doch gar nicht so schwer und muss nicht viel Geld kosten – so auch wenn die Menschen weniger oder am besten gar kein Fleisch essen.
Mit ihrer Dokumentation machten sie einige unkonventionelle Vorschläge, wie ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz aussehen könnte: auf politischer Ebene durch die Einführung einer Fleischsteuer, auf lokalpolitischer Ebene durch die Einführung „fleischfreier Wochentage“ und zum klimafreundlichen Konsumverhalten, durch das jeder einzelne aktiven Klimaschutz beitragen kann.
Die Ergebnisse der Dokumentation präsentierten die Neuntklässler mit einer Powerpoint-Präsentation beim Schulfest einem größeren Publikum. Zur Freude der Jugendlichen zeichnete die Bundeszentrale für politische Bildung das Engagement nun mit einer Urkunde und Buchpreisen aus.
Schüler sammelten 800,- Euro für Gnadenhof
Privatschule LERN MIT MIR: Schulprojekt „Wir bewahren die Schöpfung“
Schüler sammelten 800,- Euro für Gnadenhof
Die stolze Summe von 800,- Euro sammelten Schülerinnen und Schüler der Privatschule LERN MIT MIR im Universellen Leben in Esselbach in der Aktion „Patentier“. Am Freitag, den 29. Januar, wurde der große Scheck in einem Festakt an den Gnadenhof „Heimat für Tiere“ in Birkenfeld überreicht. Unter dem Motto „Wir bewahren die Schöpfung“ hatten sich die Kinder und Jugendlichen in einer Projektwoche mit Themen zum Umwelt-, Klima- und Tierschutz beschäftigt. Eine dieser Projektgruppen war die Aktion „Patentier“: Die Kinder besuchten den Gnadenhof „Heimat für Tiere“ in Birkenfeld und wählten zwei Tiere als Patentiere der Schule aus: den jungen Damhirsch Nathanael und die Damwildkuh Elfe.
Projektwoche „Wir bewahren die Schöpfung“
Die Privatschule LERN MIT MIR hat als fundamentales Schulprofil den Umwelt- und Tierschutz. Das urchristliche Schulmotto, die goldene Regel des Jesus von Nazareth lautet „Was du nicht willst, das man dir tu, dass füge auch keinem anderen zu“ und wird im urchristlichen Glauben auch auf die gesamte Schöpfung Gottes bezogen, also auch auf die Tier- und Pflanzenwelt. Aus diesem Grunde werden immer wieder unter diesem Thema Unterrichtsprojekte angeboten.
Die Projektwoche der Privatschule mit anschließendem Projektfest stand nun unter dem Motto "Wir bewahren die Schöpfung". Kinder und Jugendliche der Klassen 1 bis 10 waren in vielen Gruppen für den Naturschutz aktiv: So bauten sie ein Entenhaus für einen nahe gelegenen Teich, ein Steinbiotop wurde angelegt und die Gemeindewiese gesäubert. Eine Gruppe lernte, Papier zu recyceln: Die Kinder schöpften aus Altpapier Karten und kleine Bücher zum Verkauf. Ältere Schüler recherchierten im Internet und waren überrascht über die große Bedeutung der vegetarischen Ernährung, nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch als aktiver Beitrag zum Klimaschutz.
Beim anschließenden Schulfest wurden die Ergebnisse auf Stellwänden und mit Schülervorträgen, Powerpoint-Präsentationen und einem Film vorgestellt. An einem Stand informierten Mädchen und Jungen über das Schicksal der beiden Patentiere „Nathanael“ und „Elfe“. Zugunsten dieser Tiere wurden Knusperhäuschen gebaut und versteigert, selbst zubereitete Gemüsestrudel, vegetarische Burger und ein selbst geschriebenes „Klimakochbuch“ verkauft, auch Gebäck und Kuchen fanden ihre dankbaren Abnehmer.
Scheckübergabe an den Gnadenhof "Heimat für Tiere"
Insgesamt kam als Reinerlös die stolze Summe von 800 Euro zusammen. Alle Schülerinnen und Schüler der Schule unterschrieben auf dem riesigen Scheck, der von jungen Künstlerinnen und Künstlern liebevoll mit Tierzeichnungen gestaltet wurde. Am 29. Januar war es dann soweit: Die Schülersprecher überreichten stolz den großen Scheck an Ulrich Kohler vom Gnadenhof „Heimat für Tiere“ - im Beisein der gesamten Schülerschaft, aller Lehrerinnen und Lehrer, dem Schulleiter Christopher Preuß und der Elternvertreterin Irene Kölbach.
Tierkinder von Kindern gerettet
„Elfe und Nathanel wurden von Kindern gerettet“, erzählte Ulrich Kohler den Schülern und Lehrern, die sich zu dem Festakt in der Eingangshalle der Schule versammelt hatten. „Und sie waren selbst noch Tierkinder gewesen, gerade drei Monate alt, als die Kinder sie vor dem sicheren Tod bewahrten.“ Ulrich Kohler berichtete, dass eine Damwildherde in einem Gehege gleich neben dem Garten der Kinder gelebt hatte. Eines Tages wurden die Tiere in dem Gehege abgeschossen – vor den Augen der entsetzten Kinder. Sie rannten zu ihren Eltern und bettelten so lange, bis die Eltern sich an einen örtlichen Tierschutzverein und an die Presse wendeten. So kam der Rest der Damwildherde, der am Leben geblieben war, nach Birkenfeld auf den Gnadenhof „Heimat für Tiere“, darunter auch Nathanel und Elfe.
„Das Geld, das ihr gesammelt habt, wird sicher ein Jahr reichen, um das Futter für beide Patentiere zu kaufen“, sagte Ulrich Kohler unter großem Applaus der Kinder und Jugendlichen. Zum Dank überreichte er der Schule eine DVD, in der die Rettungsaktion der Damwildherde und ihre Ankunft auf dem Gnadenhof dokumentiert werden.
Der symbolische Scheck mit 800€ wird überreicht!
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DIE ALTFELDER KONZERTE
Festliches Benefiz-Erntedank-Konzert zugunsten der Tiere
Unter Mitwirkung internationaler Gastmusiker und Solisten fand am 26.09.2009 im festlichen Rahmen der Altfelder Konzerte das diesjährige Erntedank-Konzert statt – ein in gehobenem Ambiente nachempfundener Dank an die Natur und Schöpfung, veranstaltet von der Internationalen Gabriele-Stiftung, die zum Ziel hat, einen friedvollen Lebensraum für Natur und Tiere zu schaffen. Achtung und Wiedergutmachung an Natur und Tieren zog sich wie bei allen Konzerten auch an diesem Abend als Leitgedanke durch das Programm. In diesem Sinne wurden alle aus dem In- und Ausland angereisten Besucher von den Moderatoren herzlich begrüßt – zum Teil sogar in ihrer eigenen Landessprache.
Nach einigen Worten zu Mozart erklang sodann dessen Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur – ein musikalischer Genuss auf höchstem Niveau. Virtuos, nuanciert, brillant und technisch perfekt bot Detlev Eisinger als Solist am Klavier eine Glanzdarbietung, die sich auch auf der internationalen Musikbühne sehen lassen kann! Dass es dem Orchester eine große Freude war, Detlev Eisinger zu begleiten, zeigte sich in dem ausgezeichnet homogenen und dynamischen Zusammenspiel. Als „Zugabe“ spielte der Solist gleich darauf einige imposante Passagen aus Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ zu Filmsequenzen vom Land des Friedens. Es folgte ein informativer und mit Bildern gestalteter Teil über die Internationale Gabriele-Stiftung.
Nach einer kurzen Pause, in der man sich mit pikanten vegetarischen Leckerbissen und kostenlosen Getränken stärken konnte, folgte der mit Spannung erwartete erste Auftritt des neu gegründeten „Spessart Kinder- und Jugendchors“: Über 40 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren sangen freudig und engagiert herbstliche und beschwingte Lieder, begleitet von Gitarre und Orchester. In ihrer auberginefarbenen maßgeschneiderten Chor-Kleidung waren die jungen Sängerinnen und Sänger ein wunderschöner Anblick. Dieser für Auge und Ohr überaus gelungene Auftritt begeisterte Publikum und Sänger gleichermaßen, was sich in großem Applaus und in den Gesichtern der Kinder widerspiegelte. Der Chorleiter informierte, dass weitere sangesfreudige Kinder im Alter von 6-14 Jahren gerne beim „Spessart Kinder- und Jugendchor“ willkommen sind. Interessenten können sich jederzeit über die Privatschule LERN MIT MIR in Esselbach anmelden.
Weiter im Programm faszinierte sodann die Oboistin Doris Mende die Zuhörer mit dem „Presto“ aus Marcellos Oboenkonzert in d-Moll, wunderschön im Ton, schlicht, spritzig, virtuos und bis ins kleinste Detail liebevoll gestaltet.
Nach ihr folgte, hervorragend ausgearbeitet und gespielt, der erste Satz des Bläserquintetts op. 68 von Franz Danzi. Mit tiefer Musikalität empfunden erklang anschließend von acht Streichinstrumenten besinnlich gespielt der 2. Satz der Schweizer Sinfonie von F. Mendelssohn-Bartholdy. Zum effektvollen Abschluss vereinten sich wieder alle Musiker mit E. Griegs “In der Halle des Bergkönigs“.
Als Zugabe rief der Liebestraum von F. Liszt, arrangiert für Klavier und Orchester, nochmals symbolisch die Vision vom Land des Friedens in Erinnerung – ein durch die Internationale Gabriele-Stiftung ins Leben gerufener, wachsender Lichtblick und Hoffnungsschimmer für Natur und Tiere in der heutigen Zeit.
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Umweltminister Söder verleiht Auszeichnung "Umwelt
Privatschule LERN MIT MIR:
Umweltminister Söder verleiht Auszeichnung „Umweltschule in Europa“
Zum dritten Mal in Folge „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“: Am 23. September verlieh Umweltminister Dr. Markus Söder in Nürnberg der Privatschule LERN MIT MIR aus dem bayerischen Esselbach die begehrte Auszeichnung. Für die Themenschwerpunkte „Gesunde Ernährung“ und „Solidarität“ hat die Schule 3 Sterne - die höchste Auszeichnung, die zu vergeben ist - erhalten.
„Gemeinsam lassen sich die Jugendlichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den natürlichen Lebensgrundlagen begeistern“, so Söder wörtlich. Ausdrücklich würdigte der bayerische Umweltminister auch das weit über das normale Maß hinausgehende Engagement der beteiligten Lehrkräfte.
„Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sind für alle Schularten wichtige Handlungsfelder, mit denen sich Schlüsselkompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern optimal fördern lassen“, so Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern.
Gesunde, umweltverträgliche Ernährung
Im Rahmen von verschiedenen Projekten informierten die Kinder und Jugendlichen sich und andere über gesunde und umweltfreundliche Ernährung. Eine Gruppe ging der Frage nach: Was verbirgt sich eigentlich hinter den komplizierten Bezeichnungen in den kleingedruckten Zutatenlisten von Getränken, Snacks und Fertiggerichten?
Andere Schülergruppen dokumentierten in einer Ausstellung: Wer sich hauptsächlich von Getreide, Gemüse, Salaten und Obst ernährt, tut sowohl sich selbst und seiner Gesundheit, als auch der Erde und dem Klima etwas Gutes. Außerdem: Das derzeitige Ernährungsverhalten in Europa mit dem immensen Fleisch- und Milchkonsum vernichtet nicht nur den Regenwald und bläst Unmengen klimaschädliches Methan in die Atmosphäre, sondern trägt auch zum Hunger anderswo in der Welt bei. Und beim gemeinsamen Kochen stellten die Mädchen und Jungen fest: Klimaschutz schmeckt!
Solidarität
„Solidariät“ wurde innerhalb der Schule geübt und gegenüber Mitmenschen in der Umgebung gezeigt, aber auch mit Kindern auf einem anderen Kontinent: Die Schülerinnen und Schüler halfen einander beim Lernen, besuchten alte Menschen in einem Seniorenheim oder kleine Kinder im Kindergarten, denen sie eine Freude machten. Sie verkauften auch Frucht-Shakes, deren Erlös der Patenschule in Kamerun/Afrika zugute kommt: dort fehlt es den Kindern an einfachsten Unterrichtsmaterialien wie Stiften und Heften.
Solidarität zeigten die Mädchen und Jungen auch gegenüber Tieren: sie bauten Nistkästen für Vögel, ein »Multi-Tierhaus« für Igel & Co. und erstellten eine Ausstellung zu internationalen Tierschutz-Themen.
Die Goldene Regel
Die Goldene Regel »Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu«, welche auf der Bergpredigt des Jesus von Nazareth basiert, begleitet als Schulmotto Schüler wie Lehrer durch das gesamte Schulleben – und sie wird sowohl auf die Mitmenschen, als auch auf die Natur und die Tiere als Mitgeschöpfe bezogen. Umwelt- und Tierschutz ist Unterrichtsprinzip. Im Rahmen von Interessengemeinschaften der Ganztagsschule können die Jungen und Mädchen Abenteuer in der Natur erleben, die Tiere auf dem Gnadenhof »Heimat für Tiere« betreuen oder den natürlichen Umgang mit Pferden lernen: etwa 50 Mädchen und Jungen betreuen die 11 Pferde der Schule. Neben Tier- und Naturschutzunterricht gibt es an dieser Schule mehrmals im Jahr Klassen- und Schulprojekte zu Themen wie Ökologischer Landbau, Klimawandel oder Anlage von Biotopen für Tiere und Pflanzen. Ein aktiver Beitrag zum Tier- und Klimaschutz ist ein leckeres vegetarisches Mittagessen, das jeden Tag frisch aus besten Zutaten in der Schule gekocht wird. Auch im Hauswirtschaftsunterricht wird rein vegetarisch gekocht, bis hin zu den Abschlussprüfungen - dies ist bisher einmalig in Deutschland.
Die Privatschule LERN MIT MIR im Universellen Leben zeichnet sich durch ein ganzheitliches urchristliches Konzept für alle Begabungsrichtungen von der 1. bis zur 10. Klasse aus. In den angeschlossenen Internaten besteht die Möglichkeit, die vielfältigen Gemeinschaftserfahrungen zu vertiefen.
Privatschule LERN MIT MIR - staatlich anerkannt -, mit Internat ab 5.
Klasse, Hauptstraße 1, 97839 Esselbach, Tel.: 09394 97100 www.lernmitmir.org
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Abschlussfeier für die Absolventen
Abschlussfeier der Privatschule LERN MIT MIR: Klassen-Durchschnitt von 2,20 bei Mittlerer Reife
„Echte Gemeinschaft durch ethische Werte“
Am Mittwoch, den 29. Juli, hatte die Privatschule LERN MIT MIR Eltern, Verwandte und Freunde in die Spessarthalle nach Esselbach eingeladen, um die diesjährigen Schulabsolventen der 9. und 10. Klasse in einem festlichen Rahmen zu verabschieden.
Die Feier wurde nicht nur durch die Reden der Lehrer und Gäste gestaltet, sondern jede Klasse hatte einen Beitrag aus Tanz, Musik oder Theater vorbereitet und beigesteuert, die für reichlich Abwechslung sorgten und oft mit stürmischem Applaus bedacht wurden.
Zunächst begrüßte Schulleiter Christopher Preuß den Esselbacher Bürgermeister Klaus Hoffmann, den Berufsberater Herrn Welzbacher von der Bundesagentur für Arbeit aus Lohr, sowie alle anwesenden Gäste, Eltern und Schüler herzlich. Er richtete weiterhin herzliche Grußworte von Herrn Schulamtsdirektor Maag aus, der Glückwünsche für die guten Ergebnisse ausgesprochen hatte: Der Notendurchschnitt bei der Mittleren Reife ist 2,20 - wobei zwei Schüler den hervorragenden Schnitt von 1,14 erzielten -, und der Durchschnitt beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss liegt bei 2,34.In seiner Rede hob Christopher Preuß hervor, dass die Schüler in den vergangen 9 oder 10 Jahren nicht nur viel Lernstoff vermittelt bekommen haben. „Unsere Schule hat sich auch auf ihre Fahne geschrieben, ethisch-moralische Werte zu vermitteln, nach unserem Schulmotto, das die Goldene Lebensregel des Jesus von Nazareth ist: `Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu´.“ Der Leitfaden für das Schulkonzept lautete dabei: Geradlinigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit, damit jeder in seinem späteren Leben `ihre Frau´ oder `seinen Mann´ stehen könne. „Hauptsächlich waren an der Vermittlung dieser Werte eure Eltern beteiligt, denen ihr dafür auch sehr dankbar sein dürft“, so Christopher Preuß weiter. „Doch auch unsere ganze Schulmannschaft, die Klassenlehrer, Fachlehrer, Sozialpädagogen, die Hauswirtschaft - alle haben mit daran gearbeitet und sich bemüht, euch nicht nur das Wissen, den Lehrplan, die Bildung zu lehren, sondern diese ethisch-moralischen Werte mit zu vermitteln.“Bürgermeister Klaus Hoffmann richtete anschließend einige Worte an die jugendlichen Absolventen. „Bedenkt, bei allem was ihr tut, welche Folgen das für die Umwelt und für die Gesellschaft hat“, so der Bürgermeister. Er forderte die Jugend auf, nicht nachzulassen, den Erwachsenen neue Impulse zu geben.
Der langjährige Berufsberater der Schule Herr Welzbacher von der Bundesagentur für Arbeit aus Lohr stellte in seinen Grußworten heraus, dass menschliche Größe, das Verzeihen und Vergeben und das sich nicht ständig selbst Beweisen müssen von besonderer Bedeutung für das Leben seien.
Die Schülervertreter der 9. Klasse hielten einen Rückblick über die vergangenen Jahre und bedankten sich für die viele Unterstützung, die sie erfahren hatten. Die 10. Klasse bedankte sich statt einer Rede mit einem selbst gedrehten humorvollen Film bei allen herzlich.
Der Klassenlehrer der 9. Klasse, Wolfgang Merk, hob in seinen Worten hervor, dass in den vergangenen Jahren unter den Jugendlichen eine echte gute Gemeinschaft gewachsen sei. So hätten sie untereinander Verständnis und Geduld gelernt, sich immer beim Lernen geholfen und unterstützt. „Danke, dass ich euch zwei Jahre lang begleiten und unterrichten durfte.“
Der Klassenlehrer der 10. Klasse, Udo Pörschke, gab den Absolventen einen Spruch von Konfuzius mit auf den Weg: „Wohin du auch gehst, geh mit dem ganzen Herzen!“ Auch er äußerte Respekt vor der guten Gemeinschaft, die in der Klasse zu spüren gewesen sei.
Bei der feierlichen Zeugnisübergabe wurde jeder Schüler wurde mit Musik auf die Bühne gebeten. Dort überreichten Schulleiter und Klassenlehrer in bewegenden Augenblicken die Zeugnisse.
Im Anschluss wurden alle Absolventen mit ihren Eltern zum festlichen Buffet in den schönen Schulgarten eingeladen. Auf die guten Noten ihrer Tochter bei der Mittleren Reife angesprochen, sagte ein Elternpaar sinngemäß: „Besonders zu schätzen wissen wir, dass diese Schule aus unserer Tochter wieder einen brauchbaren und motivierten Menschen gemacht hat – sie ist in den vergangenen drei Jahren wirklich aufgeblüht!“
Privatschule LERN MIT MIR: Umweltschule in Europa
Privatschule LERN MIT MIR: Umweltschule in Europa
Mit den Themenschwerpunkten Ernährung und Solidarität nimmt die Privatschule LERN MIT MIR aus dem bayerischen Esselbach auch im Schuljahr 2008/09 wieder an dem Wettbewerb „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule" teil: In Rahmen einer Projektwoche bauten die Kinder und Jugendlichen Nistkästen für Vögel und ein »Multi-Tierhaus« für Igel & Co, erstellten eine Ausstellung zum Thema »Tierschutz«, informierten sich und andere über gesunde und umweltverträgliche Ernährung und verkaufen Frucht-Shakes, deren Erlös der Patenschule in Kamerun/Afrika zugute kommt.
Bereits zum zweiten Mal wurde der Privatschule im Dezember 2008 die Auszeichnung »Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule« vom Bayerischen Umweltminister Dr. Markus Söder verliehen. Alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse hatten sich in Form von Projekten zu den Themen »Ökologischer Landbau«, »Solidarität« und »Vegetarische Ernährung als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz« beteiligt. Die 8. Klasse drehte einen Film über den Zusammenhang von Ernährung und Klimaschutz, der sogar bei einem Filmfest im Kino gezeigt wurde. Grundschüler versorgten die Vögel im Schulgarten im Winter täglich mit Futter und frischem Wasser.
Interessengruppen betreuten Tiere auf einem Gnadenhof, andere reinigten einen Bachlauf und bestimmten die Wasserqualität. Es wurde Gemüse ökologisch angebaut, selbst geerntet und zu leckeren vegetarischen Gerichten verarbeitet. Mehrere Schülerinnen und Schüler produzierten und verkauften Frucht-Shakes – mit dem Erlös wird die Patenschule in Kamerun/Afrika unterstützt.
In der Privatschule LERN MIT MIR ist Umwelt- und Tierschutz Unterrichtsprinzip. Es geht also nicht nur in besonderen Projekten um den Schutz der Umwelt und der Tiere, sondern die Achtung vor der Schöpfung durchzieht den ganzen Schultag. Die Goldene Regel »Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu«, welche auf der Bergpredigt des Jesus von Nazareth basiert und als Schulmotto Schüler wie Lehrer durch das Schulleben begleitet, wird hier auch auf die Natur und die Tiere als Mitgeschöpfe bezogen. Im Rahmen von Interessengemeinschaften der Ganztagsschule können die Jungen und Mädchen Abenteuer in der Natur erleben, die Tiere auf dem Gnadenhof »Heimat für Tiere« betreuen oder den natürlichen Umgang mit Pferden lernen: etwa 50 Mädchen und Jungen betreuen die 11 Pferde der Schule.
Neben Tier- und Naturschutzunterricht gibt es an dieser Schule mehrmals im Jahr Klassen- und Schulprojekte zu Themen wie Ökologischer Landbau, Klimawandel oder Anlage von Biotopen für Tiere und Pflanzen. Ein aktiver Beitrag zum Tier- und Klimaschutz ist ein leckeres vegetarisches Mittagessen, das jeden Tag frisch aus besten Zutaten in der Schule gekocht wird. Auch im Hauswirtschaftsunterricht wird rein vegetarisch gekocht, bis hin zu den Abschlussprüfungen - dies ist bisher einmalig in Deutschland.
»Vegetarische Ernährung« ist auch eines der Themen, für das die Schule 2008 die Auszeichnung »Umweltschule in Europa« vom Umweltminister verliehen bekam. In den verschiedenen Projekten wurden Fachleute - Ärzte, Gesundheitsberater, Ernährungswissenschaftler - in die Schule eingeladen, welche den Kindern und Jugendlichen die Vorteile der vegetarischen Ernährung aus gesundheitlicher Sicht erklärten.
Hilfe! Mein Kind im Medienfieber!
Privatschule LERN MIT MIR - „Eltern helfen Eltern“
Wenn die Kinder und Jugendlichen stundenlang vorm Fernseher hängen oder vor lauter Computerspielen nicht mehr aus dem Zimmer kommen wollen, denkt so manche Mutter und so mancher Vater sicher: „Hilfe, mein Kind im Medienfieber!“ Genau zu diesem Thema hatte die Elternvertretung der Privatschule LERN MIT MIR am 28. Januar interessierte Eltern zu einem gemeinsamen Austausch unter dem Motto „Eltern helfen Eltern“ in die Schule eingeladen.
Zum Einstieg gab Schulleiter Christopher Preuß zunächst anhand von Graphiken und Ergebnissen wissenschaftlicher Forschungen einen allgemeinen Überblick über die Folgen intensiven Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen. Nach Einschätzung des Neurobiologen Prof. Gerald Hüther ist Fernsehen für Kinder „gestohlene Körperlernzeit“, denn Fernsehen geht auf Kosten der für die Entwicklung so wichtigen körperlichen Bewegungen. Im Durchschnitt verbringen Kinder und Jugendliche zweieinhalb Stunden täglich vor dem Fernseher und weitere zweieinhalb Stunden vor dem Computer. In dieser Zeit fährt der Körper seine Funktionen sogar noch stärker herunter, als es beim bloßen Ausruhen auf dem Sofa der Fall wäre. Bewegung ist jeodch nicht nur für die Körperkoordination wichtig, sondern auch für die Entwicklung des Gehirns. So weiß man mittlerweile, dass Grundschüler, die gut balancieren können, auch gut in Mathe sind. Zeichnungen von Vorschulkindern, die täglich nur eine Stunde fernsehen, sind weitaus detailgetreuer und zeugen von einem höheren Entwicklungsstand, als Zeichnungen von Kindern, die täglich drei Stunden vor dem Fernseher sitzen. Eine Langzeitstudie beweist sogar den Zusammenhang zwischen Bildung und Medienkonsum: Wer als Kind wenig Medien konsumierte, erreichte als Erwachsener eher den Zugang zu höherer Bildung.
Nach dem informativen Vortrag kamen die Eltern miteinander ins Gespräch. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie kann ich mein Kind zu einem vernünftigen und altersangemessenen Medienkonsum anleiten? Die Eltern gaben sich gegenseitig hilfreiche Tipps und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. Wichtig sei vor allem, dass der Medienkonsum der Kinder begleitet werde, dass die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Sendungen anschauen und anschließend darüber sprechen. Auch die gemeinsame Wochenplanung sei wichtig. Alle Eltern waren sich einig, dass einseitige Verbote nicht die Lösung sind. Viel wichtiger wäre es, dass die Kinder und Jugendliche interessante Alternativen vor allem im sportlichen, kreativen oder musikalischen Bereich finden, in denen sie zu einer Gemeinschaft dazugehören und das Gefühl bekommen: „Ich kann etwas leisten!“ Um den Kindern zu helfen, ein gesundes Freizeitverhalten zu entwicklen, bietet die Privatschule LERN MIT MIR am Nachmittag bis 17 Uhr ein Angebot von über 30 Interessengemeinschaften und Neigungsgruppen, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Talente und Fähigkeiten entdecken und entfalten können: von Schwimmen, Basketball oder Tischtennis über Töpfern, Theaterspielen und Instrumentalunterricht bis zu Abenteuern in der Natur und Kurse im natürlichen Umgang mit Pferden ist für jeden etwas dabei. Viele Eltern berichteten, dass ihre Kinder die in der Schule angeregten Interessen inzwischen auch in Sportvereinen weiterführen, zu Hause ein Instrument spielen oder am Wochenende im Pferdestall sind. So bleibe für Fernsehen und Computer gar nicht mehr so viel Zeit. - Der Abend klang gesellig bei Keksen und Früchtepunsch aus.
Privatschule LERN MIT MIR auch 2009 auf Umweltkurs
PRESSEINFORMATION
Vom Umweltminister als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet
Privatschule LERN MIT MIR auch 2009 auf Umweltkurs
Für die dritte und vierte Klasse der Privatschule LERN MIT MIR startet das neue Jahr gleich mit einem Umweltprojekt: Wie jedes Jahr werden von den jungen Tierfreundinnen und Tierfreunden Futterstellen für einheimische Vögel und gefiederte Wintergäste betreut. Das Projekt steht ganz im Zeichen der Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule“, welche die Schule im Dezember vom Bayerischen Umweltminister Dr. Markus Söder erhalten hat.
Der Umweltminister lobte die beeindruckende Vielfalt der verschiedenen Projekte, mit denen die Schulen nachhaltige Entwicklung gestalten und hob weiter wörtlich hervor: „Die Kinder und Jugendlichen zeigen mit diesen Projekten generationenübergreifendes Verantwortungsbewusstsein!“
Privatschule LERN MIT MIR erhielt Auszeichnung zum zweiten Mal
Die Privatschule LERN MIT MIR in Esselbach erhielt nun schon zum zweiten Mal die begehrte Umweltauszeichnung durch das Umweltministerium. Alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse hatten sich in Form von Projekten zu verschiedenen Themen beteiligt: Die Mädchen und Jungen der 5. bis 10. Klasse beschäftigten sich mit den Themen ökologischer Landbau und vegetarische Ernährung als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Eine weitere Projektgruppe reinigte einen Bachlauf und lernte, die Wasserqualität zu messen. Mehrere Schülerinnen und Schüler produzierten und verkauften über mehrere Monate hinweg Frucht-Shakes – der Erlös kam der Patenschule in Kamerun/Afrika zugute, wo es an einfachsten Unterrichtsmaterialien wie Heften und Stiften fehlt.
Beim Aufhängen der Auszeichnung, einer Umwelt-Fahne, in der Schule, freute sich nicht nur die ganze Schulgemeinschaft - auch Esselbachs Bürgermeister Klaus Hoffmann drückte seine Freude darüber aus, dass sich die jungen Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen. „Nur wenn wir heute mit der Umwelt bewusst umgehen, werden wir morgen eine gute Lebensgrundlage haben“, sagte er in seinem Gruß an die versammelten Schülerinnen und Schüler.
Grundschüler helfen Vögeln im Winter
Damit die Vögel gesund über den Winter kommen, bringen der Grundschüler bei Frost täglich frisches Wasser und eine leckere Futtermischung aus Sonnenblumenkernen, Hanf, Hirse, geschroteter Gerste, ungesalzenen Nüssen und Haferflocken in die Futterhäuschen im Schulgarten. Die Kinder wechseln sich wöchentlich ab und arbeiten klassenübergreifend - Klein und Groß - zusammen.
Privatschule LERN MIT MIR: Umwelt- und Tierschutz als Unterrichtsprinzip
Nicht nur das Wissen und Erkunden steht also im Mittelpunkt, sondern auch das Mit-Erleben der Abläufe in der Natur- und Tierwelt. Damit lernen die Schülerinnen und Schüler den Menschen, die Natur und die Tierwelt als Einheit zu sehen.
Umwelt- und Tierschutz ist in der Privatschule LERN MIT MIR Unterrichtsprinzip. Die „Goldene Regel“ des Jesus von Nazareth „Was immer ihr wollt, dass euch die anderen tun, das tut ihr ihnen zuerst“ – oder: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg´ auch keinem andern zu“, welche als Schulmotto Schüler wie Lehrer durch das Schulleben begleitet, wird hier auch auf die Natur und die Tiere als Mitgeschöpfe bezogen.
Neben Tier- und Naturschutzunterricht gibt es an dieser Schule mehrmals im Jahr Klassen- und Schulprojekte zu Themen wie ökologischer Landbau, Klimawandel oder Biotope für Tiere und Pflanzen. Als aktiver Beitrag zum Tier- und Klimaschutz gibt es täglich ein leckeres rein vegetarisches Mittagessen in der Schule. Auch im Hauswirtschaftsunterricht wird vegetarisch gekocht, bis hin zu den Abschlussprüfungen – dies ist bisher einmalig in Deutschland. Im Rahmen der Interessengemeinschaften der Ganztagsschule können die Jungen und Mädchen Abenteuer in der Natur erleben, die Tiere auf dem Gnadenhof „Heimat für Tiere“ betreuen oder den natürlichen Umgang mit Pferden lernen: über 50 Mädchen und Jungen betreuen die 11 Pferde der Schule.
„Umweltschule in Europa 2008“
Umweltminister Dr. Markus Söder lobte die beeindruckende Vielfalt der verschiedenen Projekte, mit denen die Schulen nachhaltige Entwicklung gestalten und hob weiter wörtlich hervor: „Die Kinder und Jugendlichen zeigen mit diesen Projekten generationenübergreifendes Verantwortungsbewusstsein!“
Jede der ausgezeichneten Schulen hatte sich mit mindestens zwei Projekten an der Ausschreibung „Umweltschule in Europa“ 2007/2008, die alljährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung im Auftrag der Europäischen Umweltbildungsstiftung F.E.E. vergeben wird, beteiligt. Anlage und Pflege von Schulgärten gehören ebenso zum Repertoire der Einrichtungen wie die Installation von Mülltrennungssystemen oder die Einführung von fair gehandelten Produkten. Schulen, die durch die Initiative zertifiziert werden wollen, müssen sich mit der Thematik Umweltschutz im Unterricht immer wieder auseinandersetzen. Zum Thema „Umwelt“ gehört aber auch die Solidarität mit Hilfsbedürftigen in der Gesellschaft sowie mit den Menschen ärmerer Länder.
Privatschule LERN MIT MIR erhält Auszeichnung
Die Privatschule LERN MIT MIR in Esselbach erhält nun schon zum zweiten Mal die begehrte Umweltauszeichnung durch das Umweltministerium. Alle Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse hatten sich in Form von Projekten zu verschiedenen Themen beteiligt: Die Grundschüler besuchten Senioren im Schulumfeld und machten ihnen mit Liedern und Tänzen immer wieder eine Freude. Die Mädchen und Jungen der 5. bis 10. Klasse beschäftigten sich mit den Themen ökologischer Landbau und vegetarische Ernährung als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Eine weitere Projektgruppe reinigte einen Bachlauf und lernte, die Wasserqualität zu messen. Mehrere Schülerinnen und Schüler produzierten und verkauften über mehrere Monate hinweg Frucht-Shakes – der Erlös kam der Patenschule in Kamerun/Afrika zugute, wo es an einfachsten Unterrichtsmaterialien wie Heften und Stiften fehlt.
Beim Aufhängen der Auszeichnung, einer Umwelt-Fahne, in der Schule, freute sich nicht nur die ganze Schulgemeinschaft - auch Esselbachs Bürgermeister Klaus Hoffmann drückte seine Freude darüber aus, dass sich die jungen Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen. „Nur wenn wir heute mit der Umwelt bewusst umgehen, werden wir morgen eine gute Lebensgrundlage haben,“ sagte er in seinem Gruß an die versammelten Schülerinnen und Schüler.
Staatliche Anerkennung
Seit 2006 ist es amtlich:
Wir sind eine staatlich anerkannte Weltanschauungsschule!
Im Bescheid der staatlichen Anerkennung schreibt das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus u.a. folgendes: „...Die Schule hat sich als Fachschule bewährt und auch in mehreren aufeinander folgenden Prüfungsdurchgängen ihre Schüler mit entsprechendem Erfolg zur staatlichen Abschlussprüfung geführt. Deshalb bietet sie sowohl als Grund- als auch als Hauptschule die Gewähr, die Ausbildungsanforderungen wie die entsprechenden öffentlichen Schulen zu erfüllen...“
Damit ist unsere Schule allen staatlichen Schulen gleichgestellt.
Von der 1. bis zur 10. Jahrgangsstufe müssen unsere Schülerinnen und Schüler keine Aufnahmeprüfungen in weiterführende Schulen mehr ablegen, wenn sie die offiziellen Noten- und Eingangsvoraussetzungen erfüllen. Außerdem hat unsere Privatschule die alleinige Prüfungshoheit bei den Abschlussprüfungen des Quali oder der Mittleren Reife, d.h. unsere Lehrkräfte werden die Prüfungen abnehmen und unsere Schule erstellt die Abschlusszeugnisse, die nunmehr offiziellen Charakter besitzen. Dies bedeutet, dass ein neuer wichtiger Meilenstein in unserer Schulgeschichte entstanden ist.
Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei all unseren Freunden, die uns seit Jahren mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ohne den Rückhalt unserer Gemeinschaft wäre dies so auch nicht möglich gewesen.
Mit freudigen Grüßen von der Schulleitung
Christopher Preuß, Julia Brunke
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Weitere Informationen über das bayerische Schulsystem unter www.km.bayern.de |
| Einen Tag nach dem Erhalt des Bescheides: Der Schulleiter im Gespräch mit dem ehemaligen Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus und jetzigen Leiter der Staatskanzlei Herrn Siegfried Schneider. |





































