EINE Schule für ALLE: Hier macht das Lernen Spaß!
Die Schulleistungsuntersuchung PISA enthüllte eine Bildungskatastrophe ungeahnten Ausmaßes: Deutsche Schüler hinken in ihren Leistungen weit hinter Nationen wie Finnland, Kanada und Japan her. Und die europäische OECD-Studie machte deutlich, dass die viel beschworene Chancengleichheit im deutschen Schulsystem so gut wie nicht existiert.
Das dreigliedrige Schulsystem ist in die Kritik geraten - gefordert wird »eine Schule für alle« - zumindest bis zur 9. Klasse. »Das System, einfach genügend Schubladen zu schaffen, in die man die unterschiedlichen Schülergruppen stecken kann, ist gescheitert«, stellte der deutsche Bildungsforscher Andreas Schleicher fest, der in Paris das PISA-Programm leitet.
Seit dem »PISA-Schock« sind Reformen im Gespräch, bemühen sich Kultusminister und Pädagogen dem verkrusteten Bildungssystem neue Impulse zu geben. Die ehemalige Bundesbildungsministerin Bulmahn forderte ein »integriertes pädagogisches Konzept« ein »sinnvolles, über den Tag verteiltes Programm mit Unterricht, Freizeitangeboten und Projektarbeit, möglichst von Montag bis Freitag und für alle Schüler« (SPIEGEL SPECIAL Reformwerkstatt Schule 3/2004).
Die Bundesregierung hat in ihrem Koaltionsvertrag vom 11.11.2005 festgeschrieben: »Ganztätige Bildung und Erziehung schaffen erweiterte Möglichkeiten, alle Talente zu fördern und Schwächen auszugleichen. Zudem wird es Eltern durch ganztägige Angebote leichter gemacht, Familie und Beruf miteinander zu verbinden.«
Die Antwort auf PISA
Unser pädagogisches Schulteam der Privatschule »LERN MIT MIR« hält dieses integrative Modell für richtig und in der jetzigen Zeit als den besten Weg, um sich den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können. Unsere Kinder und Jugendlichen sind die Berufstätigen von morgen, sie sind unsere Zukunft.
Dass ein integratives Modell einer Schule für alle Kinder funktioniert, zeigen die Erfahrungen in unserer staatlich genehmigten Privatschule seit 1991: Unsere Schüler kommen aus allen Gesellschaftsschichten und haben unterschiedliches Leistungsvermögen und die verschiedensten Begabungen.
Eltern entscheiden sich für unsere Schule wegen des besonderen Konzepts. Das heißt: wertorientierte Erziehung auf der Grundlage von urchristlichen Prinzipien, innovative Methoden, die Waage zwischen Freiheit und Disziplin, zwischen Fördern und Fordern - das ist hier keine Theorie, sondern bewährte Praxis.
Ganztagsangebote: Talente & Fähigkeiten entdecken
Als Ganztagsbetreuung bieten wir nach dem Unterricht, einem schmackhaften und gesunden Mittagessen und den Übungsstunden (in Klasse 1-7 statt Hausaufgaben während der Woche) eine Vielzahl von Nachmittagsaktivitäten an.
Unter dem Motto »Talente und Fähigkeiten fördern und entwickeln« gibt es vielfältige Interessen- und Arbeitsgemeinschaften: Fremdsprachen, Sport und Schwimmen, kreatives Gestalten, Handwerkliches und Technik, Theater, Tanz/HipHop, Pflege von Tieren u.v.m. Im Projekt »Kinder & Pferde« geht es um den natürlichen Umgang mit den Vierbeinern. Und in unserer Musikschule kann im Einzel- oder Gruppenunterricht ein Musikinstrument erlernt werden.
Schulleben & Gemeinschaft
Der Hauptansatzpunkt in unserem Konzept ist die Gemeinschaft, das gute Miteinander. Als urchristliche Weltanschauungsschule leitet uns dabei unser Schulmotto, die »Goldene Regel« aus der Bergpredigt des Jesus von Nazareth: »Was du nicht willst, das man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu«.
Dieser freiheitliche Ansatz ist gerade Kindern und Jugendlichen sehr einleuchtend - denn: Wenn ich nicht beschimpft, belogen oder gar geschlagen werden möchte, dann tue ich dies mit anderen auch nicht.
Natürlich gibt es auch an unserer Schule hin und wieder Konflikte. Wir sehen unsere Aufgabe als Pädagogen darin, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen eine Lösung zu finden, damit es wieder in der Gemeinschaft friedlich weitergehen kann. Damit wird Mobbing oder gar Gewalt unter unseren Schülern vorgebeugt. Die Kinder und Jugendlichen lernen, sich für eine größere Gemeinschaft einzusetzen und etwas Positives in sie hineinzubringen.
Menschen aus verschiedenen Kulturen bereichern unser Schulleben. Jede Nationalität bringt ihre eigene Mentalität und ihren eigenen Charakter mit ein und wir freuen uns über neue Kinder aus anderen Ländern.
Schüler-Lehrer-Eltern
Schüler und Eltern werden an unserer Schule ernst genommen und tragen auch bei den unterschiedlichsten Entscheidungsprozessen mit dazu bei, dass sich alle wohl fühlen können. Die jeweiligen Vertreter treffen sich dazu regelmäßig im so genannten »Schulforum«.
Achtung vor der Natur
Als Weltanschauungsschule pflegen wir ein anderes Zusammenleben mit der Natur und den Tieren. Die Achtung vor der Schöpfung und das Einfühlen in die Mitgeschöpfe ist eines unserer pädagogischen Hauptanliegen. Dies zeigt sich im vielfältigen Naturkunde-Unterricht, in Natur-Projekten und dem Umgang mit Tieren am Nachmittag - aber auch in unserem rein vegetarischen Hauswirtschaftsunterricht und dem vegetarischen Mittagessen. Die Kinder und Jugendlichen erweitern so ihren Horizont, erfahren die natürliche Umwelt als einen Teil von sich selbst und erkennen so die Verantwortung jedes einzelnen.
Lernen fürs Leben
In den letzten Jahren haben wir immer wieder erlebt, dass sich dieses gute Miteinander positiv, nicht nur auf die gesamte Schulatmosphäre, sondern auch direkt auf die Lernbereitschaft und damit auf die Leistungen auswirkt. Die Abschlüsse unserer Schülerinnen und Schüler sind jedes Jahr im Landesdurchschnitt die besten in Bayern, und unsere Schulabgänger bekommen von den weiterführenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben die allerbesten Rückmeldungen. So genannte Schlüsselqualifikationen wie Kooperation, Kommunikation, Teamfähigkeit, auf die gerade die Wirtschaft bei den Schulabgängern so viel Wert legt, werden unseren Schülern jeden Tag aufs Neue im Schulleben vermittelt - die Grundlage für ein wirkliches »Lernen für´s Leben«.

